Gebäude und Gelände
Unser Vereinsgelände erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 3 Hektar und bietet optimale Bedingungen für Training, Wettkampf und geselliges Vereinsleben. Herzstück der Anlage ist der großzügige Schützengarten, der von weiteren modernen und vielseitig nutzbaren Einrichtungen ergänzt wird.
Auf dem Gelände befinden sich das Vereinsheim sowie die Kombihalle, die neben dem Sportbetrieb auch als Festhalle genutzt wird. Die Kombihalle bildet das Zentrum für mehrere Disziplinen:
Im Bereich Bogensport stehen hier 18-Meter-Schießbahnen zur Verfügung, während die großzügige Außenanlage Wettkampfdistanzen von bis zu 70 Metern ermöglicht. Darüber hinaus sind in der Kombihalle 12 Schießbahnen auf 10 Meter für die Luftdruckdisziplinen sowie für das Laserschießen untergebracht.
Direkt angrenzend an das Vereinsheim befinden sich zwei 25-Meter Pistolenstände für Klein- und Großkaliber. Ergänzt wird dieser Bereich durch 32 Schießbahnen für KK-Gewehr auf 50 Meter darunter auch welche für den Großkaliberbereich.
Unser Vorstand

Unsere Vereinssparten
Tradition
Einen eindeutig festgelegten Gründungstag der Altschützengesellschaft gibt es nicht. Ihre Ursprünge liegen in einer frühen Form der Bürgerwehr, die zunächst der Verteidigung der Stadt diente. Im Laufe der Zeit wandelte sich diese Aufgabe: Während der napoleonischen Epoche übernahmen die Schützen insbesondere die Ausbildung der Torwachen und trugen damit weiterhin maßgeblich zur Sicherheit der Stadt bei.
Die älteste überlieferte Urkunde, die Schützenordnung, die in ihrer Bedeutung einer heutigen Satzung entspricht, stammt aus dem Jahr 1442. Sie gilt als erster verlässlicher schriftlicher Nachweis des organisierten Schützenwesens und markiert den Beginn der dokumentierten Vereinsgeschichte.
Seitdem hat der Verein zahlreiche bedeutende historische Meilensteine erlebt und mitgestaltet. Ein herausragendes Ereignis war die Gründung des Deutschen Schützenbundes im Jahr 1861, die im damaligen Schießhaus stattfand – einem Gebäude, das heute als Stadthalle bekannt ist. Der Deutsche Schützenbund gilt als erster deutscher Sportverband.
Diese lange und bewegte Geschichte prägt unseren Verein bis heute und verbindet Tradition, Gemeinschaft und sportliches Engagement über viele Jahrhunderte hinweg.



St. Gothardus & die Historische Torwache
Bereits seit dem Jahr 1422 wird in Gotha das Gothardusfest zu Ehren des Schutzheiligen der Stadt gefeiert. Schon in einer Urkunde aus dem Jahr 1442 Jahr ist festgehalten, dass die Gothaer Schützen verpflichtet waren, am Ausmarsch des Festumzugs teilzunehmen – andernfalls drohte eine Strafe. Ursprünglich diente das Fest unter anderem der Begehung und Instandsetzung der Stadtmauern.
Nach der Wiederbelebung des satzungsgemäßen Vereinszwecks im Jahr 1990 entstand 1994 die Idee von „St. Gothardus und den historischen Torwachen“. Während die damalige Trabantengarde – bestehend aus den 13 besten Schützen – dem Schutz des Stadtoberhauptes diente, übernehmen heute St. Gothardus und zwölf historische Torwachen diese Aufgabe in repräsentativer Form. In Uniformen, die den jeweiligen Epochen nachempfunden sind, begleiten sie vor allem den Oberbürgermeister und repräsentieren die Stadt Gotha bei besonderen Anlässen.
